Rit SEC
19 May, 2012
Bikinis – Damals Skandal, heute normal

Den berühmtesten Zweiteiler der Welt gibt es in seiner Grundform bereits seit längerer Zeit. So existieren Mosaiks aus dem 4. Jahrhundert, die eine Dame im römischen Badegewand zeigen. Im Jahr 1946 wurde von Louis Réard erstmals der Bikini kreiert, wie er heutzutage bekannt ist. Berühmte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Brigitte Bardot und Marilyn Monroe sorgten mit der aufregenden Badebekleidung für Schlagzeilen. In Deutschlands Badeanstalten war das Tragen sogar bis Mitte der siebziger Jahre verboten.

Knapp und knapper

Während die früheren Modelle noch relativ wenig Haut zeigten und die anzüglichen Stellen komplett verhüllten, sind die heutigen Ausführungen bisweilen gewagt. Nahtlose Sonnenbräunung ist das Ziel vieler junger und junggebliebener Damen.

Material

Nicht nur der Schnitt, sondern auch das Material hat sich in den vergangenen 65 Jahren erheblich verändert. Die ersten Modelle bestanden aus Baumwolle und Gummizug. Sie neigten im Wasser allerdings dazu, sich unschön auszuweiten und waren daher eher zum Sonnen als zum Baden geeignet. Heute wird zum Beispiel die innovative Microfaser eingesetzt, die sich beim Kontakt mit Wasser nicht verformt und pflegeleicht ist. Stretch-Anteile sorgen auch bei Sport und Spiel für festen Halt am Körper. UV-durchlässige Stoffe ermöglichen rundum gebräunte Haut ohne weiße Streifen.

Fazit

Eines hat sich seit Erfindung des Bikinis nicht geändert. Er ist immer noch eine reizvolle Badebekleidung für die Dame. Ganz gleich, ob String oder hüfthoch, ob uni oder gemustert, ob Neckholder oder klassische BH-Form, ob gerüscht oder glatt – es wäre mehr als schade, wenn der Zweiteiler aus der Mode käme.



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